Die Geschichte
Im
Jahr 1995 wurde in Berlin das Kinder-und Jugendtheater „Pampelacke“ gegründet.
Hier bekam die „Pampelacke“ wegweisenden Impulse
für die inhaltliche und formale Arbeit.
Mit neuem Namen, neuer Besetzung und einem neuen Standort,
bei der Kunstgenossenschaft Ziegenhals, startete sie
im Jahre 1996 als „Fliegende Rennpappe“.
(„Rennpappe“ ist der im Osten des Landes weit verbreitete
Kosename für den Trabant. Der Trabbi wurde allerdings aus „technischen
Gründen“ nicht für das Tourneetheater eingesetzt).
Der Tod des Theaterleiters Thomas Wessing im Jahre 2003
brachte der „Fliegenden Rennpappe“ einschneidende Veränderungen:
- Ein Teil des Theaters blieb in der Nähe von Berlin,
der andere Teil zog als Puppenbühne Berlin ins Ruhrgebiet
und hat seit Januar 2005 seinen Sitz in Recklinghausen.
- Der
prägenden Einfluß der Stadt Berlin bleibt
jedoch weiterhin das bestimmende Element der vielseitigen
Inszenierungen der Puppenbühne Berlin und über
die Entfernung hinweg verbindet beide Theater eine enge
Zusammenarbeit.
Einen neuen Kooperationspartner konnte die
Puppenbühne
Berlin im letzten Jahr bereits dazugewinnen: den Musiker
Günter Denkler aus Oberhausen. Er leistet mit seinem musikalischen
Know how einen wichtigen Beitrag bei der Erarbeitung neuer Stücke;
denn die Musik ist ein tragendes Element der Inszenierungen
- ganz in der Tradition der Puppenbühne Berlin.
Zwei neue Schwerpunkte sind seit 2004 im Programm:
Die Puppenbühne Berlin bietet Theater- und Puppenbau Arbeitsgemeinschaften
an den offenen Ganztags-Schulen im Ruhrgebiet an.
Die Fliegende Rennpappe bietet den Grundschulen und Kindergärten
in und um Berlin musikalische Früherziehung und das Programm „music
kids“ nach der renommierten Musikschule Fröhlich an.
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